Die Römervilla

Ein kulturelles Highlight an der Ahr ist die Römervilla.

Dass die Römer längs des Rheines siedelten, war ja bekannt. Aber, dass sie im 4. Jahrhundert n. Ch. ein über 1.000 Quadratmeter großes Herrenhaus mit Gutshof an der Ahr errichteten, war eine Überraschung.

1980 wurde bei Straßenarbeiten an der B 267 zwischen Ahrweiler und Walporzheim diese interessante Entdeckung gemacht.

Das Mauerwerk, die Küche, Heizungsschächte und Badeanlagen sind noch gut erhalten, da die Gebäudeanlage später von einem Hangrutsch verschüttet wurde.

Daher kann man alles heute noch gut erkennen und betrachten.

Somit gehört die Anlage zu den interessantesten Baudenkmälern nördlich der Alpen.

 



 

 

 

 













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Der Regierungsbunker

Genauso interessant ist der Regierungsbunker, der heute ein Museum ist. Er wurde in den 1960ziger Jahren gebaut und eingerichtet, damit einige Regierungsmitglieder nach einem Atomkrieg dort einige Zeit hätten überleben können.

Die Atombunkeranlage in der Nähe von Ahrweiler ist heute ein interessantes Museum, das als Dokumentationsstätte den Besuchern auf 203 Metern das Leben während einem befürchtetem Atomkrieg präsentiert.

Der Bunker wurde in den 1960ziger Jahren unter Geheimhaltung gebaut und sollte Regierungsangestellten ein Überleben für 30 Tage ermöglichen

 


Daher wurden Schlafräume, Sanitäre Einrichtungen, Büroeinrichtungen, Funk- und Telefonmöglichkeiten, Küche, Friseursalon, technische Bestände usw. eingerichtet.

Es war das teuerste Bauwerk der BRD!

Ende der 1990zoger Jahre, nach dem Ende des kalten Krieges, wurde er stillgelegt.

Ab 2008 ist der Bunker eine Museumseinrichtung , und ab 2009 wurde er von der Europäischen Kommission zum Europäischen Kulturerbe ernannt.


Versteckt unter den Weinbergen und Wäldern  zwischen Ahrweiler, Mariental und Dernau ist er damals in zwei nicht genutzten Eisenbahntunneln errichtet wurden.

Ein Besuch lohnt sich! Geschichtlich sehr interessant!

Außerdem hat man vom Eingang des Museums einen herrlichen Ausblick auf

Ahrweiler, den Weinbergen und Wäldern gegenüber.


 

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Der "Weiße Turm"  

Spaziert man durch die Innenstadt von Ahrweiler, fällt dem Besucher gleich der „Weiße Turm“ auf. Er ist weiß angestrichen und auf Grund seiner alten Bauweise als dreigeschossiges Herrenhaus aus dem 13. Jahrhundert auch sehr hoch bebaut. In diesem geschützten Baudenkmal hatten die Prämonstratenser der Abtei Steinfeld die Verwaltung ihrer Weingüter. Man glaubt, dass der Name „Weißer Turm“ nicht nach der Farbe, sondern nach den weißen Kutten des Ordens benannt wurde. Heute gehört dieses Turmhaus zu den Ahrweiler Museen, wo wechselnd Gemälde- und Fotoausstellungen stattfinden. Parterre  treffen sich die Malschüler der Malschule Roos.















 



 




 

 

 





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Die Ehemalige Synagoge

Ebenfalls ein geschütztes Baudenkmal ist die „Ehemalige Synagoge“, gleich gegenüber des „Weißen Turmes“. 1894 hat die jüdische Gemeinde in Ahrweiler diese Synagoge aus braunem Sandstein gebaut (mit neuorientalischen Fenstern an der Straßenseite zu der Altenbaustraße). Eine Treppe hinter dem Eingang führt zu einer Empore, die für die weiblichen jüdischen Besucher gedacht war. Wenn Ausstellungen stattfinden, bietet diese Empore eine sehr schöne Aussicht auf die Kunstwerke. Neben den Ausstellungen finden hier auch verschieden Konzerte bekannter Künstler statt.

 





 


 

 

 


 


 

 






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